„Wenn Musik auf fruchtbaren Boden fällt...“

26. Juli 2021 19:30
Staatstheater Nürnberg

Auftaktveranstaltung der neuen CO2-Initiative der Staatsphilharmonie Nürnberg in Kooperation mit dem Bodenfruchtbarkeitsfonds (Bio-Stiftung Schweiz)

 

Was verbirgt sich hinter diesem geheimnisvollen Titel?
Wie „klingt“ Boden?
Können sich Musik und Klimaschutz gegenseitig „befruchten“?

 

Seit letztem Jahr verfolgt die Staatsphilharmonie das Ziel, CO2-neutral zu werden. In diesem Kontext ist mit einem unserer Kompensationspartner eine Zusammenarbeit entstanden, die bei dieser Veranstaltung zum ersten Mal in der Öffentlichkeit Gestalt annimmt.

Unsere Kooperation mit dem Bodenfruchtbarkeitsfonds geht weit über die Kompensation von CO2 hinaus: Wir nutzen unsere Fähigkeiten und Ressourcen gemeinsam, um im Rahmen von außergewöhnlichen Konzertformaten die Fürsorge für unsere Böden als gesamtgesellschaftliche Verantwortung verstärkt ins öffentliche Bewusstsein zu tragen. Die emotionale Kraft der Musik ist für uns dabei das Medium, Menschen zu erreichen und zu inspirieren.

Mit Ausschnitten aus Beethovens „Pastorale“ in der Fassung für Streichsextett, dem Bläserquartett „Andalag 5“ des Faröer Komponisten Sunleif Rasmussen, aufschlussreichen Vorträgen der Bodenprojektleiter und anschaulich verknüpften Darstellungen des Lebens im Boden hauchen wir diesem spannenden Thema Leben ein. 

 

Mitwirkende:

Beethoven- Sextett:
Sornitza Baharova und Ingrid Bauer (Violine)
Lisa Klotz und Sebastian Rocholl (Viola)
Beate Altenburg und Veronika Zucker (Violoncello)

Und ein Bläserquartett der Staatsphilharmonie Nürnberg

Mathias Forster, Dr. Ulrich Hampl, Joseph Braun (Referenten)
Martin Möhler, Veronika Zucker (Moderation)

 

„In einem Esslöffel fruchtbarer Erde leben mehr Lebewesen als Menschen auf dem ganzen Planeten. Der Boden trägt uns durchs Leben, unser Körper ist aus seinen Stoffen gemacht und er ernährt uns alle. Er ist selber ein Lebewesen, das im Zusammenspiel mit den Pflanzen und dem Sonnenlicht das Leben auf unserem Heimatplaneten, der selber auch Erde heißt, überhaupt erst möglich macht. Der Boden ist unser letztes Paradies! Er ist jedoch nun darauf angewiesen, dass wir dies erkennen und Mitverantwortung für seine Fruchtbarkeit übernehmen“ (Mathias Forster)

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